Pässetour Hobbyfahrer
Am Freitag, 15.8. trafen sich 7 Hobbyfahrer und der Busfahrer René (Vater von Michael
Spielmann) um 7 Uhr und verluden die Rennräder auf den Bus.
Tag 1 (103 km / 2737 hm)
Von Montbovon, nahe Château-d’Oex, starteten wir unsere Tour und tauchten direkt in die
erste Passstraße ein, die uns zum Lac de l’Hongrin führte. Die Strecke schlängelte sich über
das militärische Übungsgelände und über 50 nummerierten Brücken – ein echtes Highlight –
bis wir schließlich Aigle erreichten. Von dort ging es weiter bergauf zum Col de la Croix,
bevor wir zum krönenden Abschluss den Col du Pillon überquerten. In Gstaad angekommen,
bezogen wir unsere Zimmer im Hotel und ließen den Tag bei gutem Essen und kühlen
Getränken ausklingen.
Tag 2 (137 km / 2289 hm)
Bereits um 8:30 Uhr starteten wir unsere Etappe – der erste Pass wurde bequem mit einer
kleinen Luftseilbahn überwunden. Die letzten 200 Höhenmeter zum Santeschtpass mussten
wir allerdings selbst in die Pedale treten. Danach folgte eine 30 km lange Abfahrt hinunter
nach Sion. In Turtmann nahmen wir die Abzweigung und begaben uns auf den langen,
steilen Anstieg zur Moosalp – bekannt für ihre legendären Cremeschnitten. Gut gestärkt
genossen wir die Abfahrt nach Brig, wo wir unsere Zimmer bezogen. Nach dem Abendessen
liessen wir den Tag nicht einfach ausklingen – wir tauchten noch ins Briger Nachtleben ein.
Ein Teilnehmer kannte sogar eine Bar in einer versteckten Seitengasse … samt Bardame.
Tag 3 (84 km / 2213 hm)
Auch an diesem Tag starteten wir pünktlich um 8:30 Uhr und machten uns auf den Weg
durchs Wallis – vorbei an Bister, Grengiols, Ernen und Mühlebach. Dort erwartete uns ein
besonderes Hindernis - die eindrucksvolle Hängebrücke von Mühlebach, die wir zu Fuss
überqueren mussten. Danach ging es weiter Richtung Oberwald, über Gletsch und hinauf
zum Furkapass, bevor wir schliesslich Andermatt erreichten. Dort wurden die Räder verladen
und wir traten die Heimreise mit dem Bus an.
Das Wetter war traumhaft, die Strassen (mit Ausnahme des Furkapasses) nahezu
verkehrsfrei, und die Stimmung untereinander einfach grossartig.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für die tolle Kameradschaft und an
Busfahrer René für die angenehme Fahrt und gute Laune. Und nicht zuletzt: Glückwunsch
an alle – sämtliche Pässe wurden aus eigener Kraft gemeistert, ganz ohne
Busunterstützung!
Werner Koch, Organisator Pässetour