, Hochuli Daniel

Erstes Elite Podest für Miro Wullschleger beim Oberschwaben Grand Prix

Nach dem CKW Cup in Knutwil stand für Miro Wullschleger keine zwölf Stunden später bereits das nächste Rennen auf dem Programm: der Oberschwaben Grand Prix – ein nationales Etappenrennen in Deutschland. Trotz der kurzen Erholungszeit zeigte Miro über die vier intensiven Renntage hinweg eine konstante Leistung. Und konnte mit einem sehr guten dritten Rang in der Schlussetappe seinen ersten Elite-Podestplatz feiern.

Bericht: Benno Wullschleger

Die erste Etappe führte das Feld über 104 Kilometer durch die hügelige Landschaft rund um Waldburg. Mit insgesamt 130 gestarteten Fahrern war das Rennen gut besetzt. Miro behauptete sich im hektischen Rennverlauf gut und fuhr auf den 11. Platz.

Am darauffolgenden Tag stand in Bad Schussenried ein Einzelzeitfahren über 15 Kilometer auf dem Programm. Gegen die Uhr belegte Miro den 20. Rang und hielt damit den Anschluss an die Top 20 des Gesamtklassements.

Auch die dritte Etappe verlangte den Fahrern nochmals alles ab. Beim Kriterium über 94 Kilometer wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Miro zeigte erneut eine solide Leistung und klassierte sich auf dem 20. Platz.

Der Höhepunkt des viertägigen Rennens folgte am letzten Tag mit der „Königsetappe“. Die äusserst selektive Strecke über 126 Kilometer und mehr als 2000 Höhenmetern mit Steigungen von bis zu 10 Prozent sorgte dafür, dass Fahrer um Fahrer dem hohen Tempo Tribut zollen mussten. Bereits früh setzte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe ab, deren Vorsprung sich konstant zwischen einer und zwei Minuten bewegte.

Erfreulicherweise konnten sich Joel Itten und Miro Wullschleger (beide für das Bauer Sport Glattgarage Cycling Team startend) in der ersten Verfolgergruppe behaupten. In der letzten Runde versuchten die beiden gemeinsam, das Rennen nochmals entscheidend zu beeinflussen – mit Erfolg. Die Verfolgergruppe wurde gesprengt und zwei Ausreisser konnten wieder eingeholt werden. Im anschliessenden Schlusssprint lancierte Miro die Entscheidung stark, sodass schliesslich die hervorragenden Plätze 2 und 3 für die beiden resultierten.

Dank dieser starken Leistung auf der anspruchsvollen Schlussetappe arbeitete sich Miro im Gesamtklassement noch auf den ausgezeichneten 4. Rang vor. Mit einer gesamten Rennzeit von 8 Stunden und 59 Sekunden fehlte ihm am Ende nicht einmal eine Minute auf den Gesamtsieger – ein motivierendes Resultat nach vier intensiven Renntagen.

Jetzt gilt es den Fokus vom Sportlichen wieder etwas stärker auf das Berufliche zu legen. Stehen doch tags darauf bereits weitere Prüfungen für den Lehrabschluss und die Berufsmatur an.